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Streiflicht


Streiflicht 2013
Installation: flexibler Neonschlauch, Fotografie, Stuckelemente, variable Größe

Streiflicht

(Textbeitrag von Andreas Bayer im Katalog SaarART 2013)

Daniel Hausigs Ausstellungsbeitrag „Streiflicht“ bezieht sich auf ein Projekt, das sich mit den unterschiedlichen Qualitäten und den damit verbundenen Wahrnehmungshorizonten des städtischen Raumes befasst.
Ausgangspunkt des Arbeitsprozesses, der als künstlerische Untersuchung zu verstehen ist, sind Fragestellungen nach dem Verhältnis von privaten und öffentlichen Grenzflächen im urbanen Lebensraum. Dabei thematisiert Daniel Hausig insbesondere die tatsächliche wie auch ideelle Zugänglichkeit von Orten und Arealen und formuliert dabei Beobachtungen zur Verschiebung halböffentlicher Grenzlinien. Er akzentuiert und visualisiert Schnittstellen vergessener Orte, die sich zu Orten mit neuer Funktion entwickeln. Mit seiner Untersuchung begibt sich Daniel Hausig auf die Suche nach Leerstellen im öffentlichen Raum, die mit Streiflicht sowohl inhaltlich wie auch real, überzeichnet werden können.
Mit Licht als einem Gestaltungsmaterial seiner Arbeiten realisiert er Installationen, Objekte und Fotografien, die ein Spannungsverhältnis zu gesellschaftlichen Fragen erzeugen sollen.
Daniel Hausig entwirft mit seinem Beitrag eine Position zwischen Lichtskulptur und Intervention, die gleichermaßen an Methoden der Konzeptkunst wie auch an die Sprache des Minimal anknüpft.





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