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Aus der Serie Prototypen für den Stromdiebstahl
Katalogtext von Ludwig Seyfarth

"Die Umstände der Erzeugung und der Verwendung von Strom sind ständig wiederkehrende Themen in Hausigs Arbeit. Energiegewinnung und "ästhetische Entsorgung" sieht er als geschlossenen Werkzusammenhang. Hausig zeigt neue Versuche zur "Flächenmalerei" unter Verwendung von Strom und elektrisch leitfähiger Pinselzeichnungen. Der zum Leuchten der farbigen Flächen benötigte Strom ist dabei so gering, dass ein angeschlossener Stromzähler den Verbrauch nicht messen kann. Hausig realisiert damit einen "Stromdiebstahl" mit den Mitteln der Kunst (Prototypen für den Stromdiebstahl). Die Bilder entziehen dem Stromnetz Energie, die jedoch wegen ihrer Geringfügigkeit nicht nachweisbar und damit in Rechnung gestellt werden kann."

Leitfähige Lacke und lichtemittierende Pigmente auf Papier und Kunststoff, Verbundglas, Stromzähler, 230 V Anschluss


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"Vision 2000",
Saarlandmuseum,
Saarbrücken, 2000