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PIXELWALL, 2011

Der Entwurf basiert auf einer Matrix von 100 Linienleuchten (4 Stück in der Gebäudehöhe x 25 Stück in der Gebäudebreite), mit jeweils drei getrennten Farbkanälen. Im Zwischenraum einer Glasdoppelfassade wird eine nach außen hin wirksame Lichtinstallation angebracht. Die vorgeschlagene Konstruktion besteht aus von mir entworfenen, leichten, vertikalen RGB-Linienleuchten, mit LED-Technologie und einer elektronischer Ansteuerung über eine serielle Schnittstelle. Das Erscheinungsbild der Leuchte ist vergleichbar mit einer Leuchtstoffröhre, allerdings verbraucht sie um 70 % weniger Energie. Die Montage der Lichttechnik erfolgt im Zwischenraum der Glasfassade, längs der vertikalen Aluminiumständer. Die Funktion des Zwischenraums, sowie die Anforderungen der Gebäudereinigung und des Brandschutzes bleiben uneingeschränkt erhaltenden. Optisch fallen die schlanken Linienleuchten im Tageslicht kaum auf. Bei Einbruch der Dunkelheit entfalteten sie jedoch ihr Lichtspiel mittels eines Abspielgerätes, das die künstlerischen Farblichtkompositionen in einem zeitlich variablen Loop wiedergibt. Bei geringem Stromverbrauch ist jede vertikale Linienleuchte in ihren Farb- und Lichtwerten einzeln ansteuerbar. Dadurch sind sowohl zusammenhängende, monochrome Fassadenansichten als auch sehr differenzierte Farblichtstrukturen und Bewegungsabläufe möglich.





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